Kultur & Kunst


Entdecken Sie den Largo do Carmo und seinen romantischen Charme

vor 4 Jahre - Julie D.

Largi do Carmo ist ein stilles Plätzchen in der Höhenlage von Lissabon. Wenn die Touristenmassen fort sind und man den diskreten Charme mit seinen Springbrunnen finden kann umgeben von Jacaranda Bäumen. Anstatt in Eile den Santa Justa Lift zu nehmen, können Sie die Gassen von Chiado herauf spazieren, bevor Sie den Largo do Carmo erreichen und die friedliche Atmosphäre genießen können welche diesen Ort umhüllt.

Largo do Carmo und Jacarandas in Blüte

Ein kleines Plätzchen zum Entdecken im Frühling, umgeben von Blumen

Der Largo do Carmo ist besonders spektakulär zwischen Mitte Mai und frühem Juni, wenn die Jacarandas erblühen. Diese Bäume stammen aus Südamerika, speziell aus Brasilien, und bedecken den Baum in delikaten lila und blauen Blumen. Es sind die gleichen Bäume welche die Gärten von Mamounia in Marrakesch zieren.

In der Mitte, ein graziöser Springbrunnen auf dem Platz, auch bekannt als Chafariz do Carmo. Er ist der einzigste Springbrunnen seiner Art in Lissabon: vier Säulen treffen über dem Becken zusammen und werden von vier Bögen welche von Delfinen gehalten werden, getragen. Er wurde 1771 erbaut und von Reinaldo Manuel dos Santos entworfen, in einem Stil welcher Klassisch und Barock mischt.

Hier in der Hausnummer 18 lebte Fernando Pessoa von 1908 bis 1912 in einem kleinen Mietzimmer.

Dekorierte Details des Aufzugs von Santa Justa

Der Aufzug von de Santa Justa ist kein Muss...

Die meisten Reiseführer empfehlen den Santa Justa Lift. Dieser „Aufzug“ ist einer von vier in Lissabon. In der Stadt der sieben Hügel wäre es ansonsten nötig hier und dort zu klettern ... Die berühmten Elevadores symbolisieren die Stadt und werden von Touristen geliebt, sie lösten das Problem des schnellen Aufstiegs und machten die Stadt leichter zugänglich für Orte die schwer zu erreichen waren.

Die Besonderheit des Elevador von Santa Justa ist das es ein echter Aufzug ist, wänrend die drei anderen ascensores von Lavra, Gloria und Bica, Seilbahnen sind die früher mit Hydraulik funktionierten und heute mit Elektrik. Alle wurden vom gleichen Ingenieur entworfen, Raoul Mesnier du Ponsard. Im Gegensatz zur Legende war Mesnier du Ponsard kein Student, nein nicht einmal ein Bewunderer, von Gustave Eiffel, mit wem er keine Verbindung teilte, auch wenn viele Ähnlichkeiten zwischen dem Santa Justa Lift und dem Eiffel Turm zu sehen sind.

Der Elevador de Santa Justa wurde 1902 gebaut, in einem eleganten neo/gothischen Stil Ende des Jahrhunderts, und verbindet die Rua de Santa Justa mit dem Largo do Carmo. In der Rua de Santa Justa bildet Sie eine schlanke Silhouetten Form mit dem Konstrat der Straße, welche plötzlich eng wird, die Gebäude, welches der Elevador aus der Höhe von 45 Metern dominiert. Oben ist ein eiserner Gehweg welche die Aufzugskabine mit dem Largo do Carmo verbindet; Sie können auch den Belvederes heraufklettern, welcher einen majestätischen Ausblick hat.

Wie auch immer, Sie sollten sich aufs Warten gefasst machen: während der Stoßzeiten ist es nötig zwischen 20 bis 60 Minuten Wartezeit einzuplanen um den Aufzug zu nehmen, welcher sehr beliebt bei Touristen ist. Während der gleiche Spaziergang nur wenige Minuten braucht, falls Sie nicht Schaufenster Bummeln in den Läden von Chiado gehen...

Also genießen Sie die Möglichkeit der Aussicht von der Brücke und die atemberaubende Aussicht der Hügel von Lissabon, den Tagus, die Dächer der Stadt, und das Kloster der Karmeliten. Sie müssen auf jeden Fall nicht den Fahrstuhl nehmen um all dies zu genießen.

Elevador de Santa Justa - Eintritt inklusive der Lisbon Card oder CARRIS / METRO Pass 24 Stunden, oder € 5,15 für den Aufzug, plus € 1,50 für das Belvedere (Zugang zur Brücke ist frei).

Das Kloster der Karmeliten in Lissabon

Convento do Carmo und das archäologische Museum von Carmo

Der Platz Largo do Carmo stahl seinen Namen vom ehemaligen Carmo Kloster, welches 1389 gegründet wurde und 1755 während eines Erdbebens fast komplett zerstört wurde. Das Gebäude wurde nicht restauriert. Es ist das einzige Gebäude in Lissabon welches einem das Aumaß des Schadens erahnen lässt. Dies gibt dem Kloster eine Aura von Melancholie selbst bei Sonnenschein und blauen Himmel. Sic transit gloria mundi...

Die beeindruckenden Außenwände der alten Kirche stehen grade wie weiße Klippen; aber sobald Sie drinnen sind, werden Sie überrascht sein da die majestätischen Bögen in die Leere gehen, denn das Erdbeben zerstörte das Dach. Daher entdecken wir eine offene Kirche mit besonderem Charme.

Nur ein kleiner Teil des Inneren überlebte. In einer Apsis der Kirche hat ein kleines archäologische Museum mit eklektischer Symphatie seine Heimat gefunden. Die verstreuten Überreste aller Epochen der portugiesischen Geschichte, gothische Gräber (inklusive dem von Denis I The Laborer, welches Szenen einer Wildschweinjadgd zeigt), Springbrunnen, Stele, und Fenster aus ganz Portugal.

Auf den gotischen Sarkophagen sind luxuriöse und detaillierte Szenen: der von Don Fernando I präsentiert ein Gesicht in ländlicher Umgebung der Haine, im Vordergrund eine Treppe mit einer kleinen Person davor welche ließt am Ausgang einer Kirche.

Die Kollektion beinhaltet auch prähistorische Artefakte welche während einer Suche von Azambuja, in der Region von Alentejo gefunden wurden. Sie datieren etwa 3500 bis 1500 BC. Oder für jene mutigen oder jene die von Indiana Jones träumen, zwei nachdenkliche Peruanische Mummien aus dem 16. Jahrhundert, welche sich die Besucher hockend im Fenster anschauen.

Convento do Carmo and Archäologisches Museum - Largo do Carmo, 1200-092 Lisboa - Eintritt 4 € - von Montag bis Samstag, von 10 bis 18 Uhr im Winter (Oktober bis Mai), und von 10 bis 19 Uhr im Sommer (Juni bis September) - geschlossen Sonntag, Dezember 25, Silvester and 1. Mai.

Springbrunnen Chafariz do Carmo bei Nacht

Die Kirche Saint-Roch und sein Museum – Igreja de São Roque

Die strenge weiße Fassade der Saint-Roch Kirche versteckt sich leicht. Unter seiner strengen und gleichzeit langweiligen Fassade, versteckt es eine üppige und prunkvolle Innenausstattung. Die Seitenkapellen welche dem Kirchenschiff angrenzen, sind auf ihre Weise jedes ein barockes Juwel der Kunst.

Die beeindruckendste, und zu Recht ist die Kapelle von St. John dem Baptisten im Rokoko Stil. Es ist eine Ausschweifung aus Gold, Silber, Marmor und Edelsteinen, Achaten, Lapislazulis und Amethysten. Die markanten Szenen der Apokalypse wurde in Mosaiken nachgestellt: einige dieser Mosaiksteine dieses Gemäldes sind nicht größer als 3mm. Es wurde in Auftrag von König Johan V. dem Großmütigen in Auftrag gegeben, die Kapelle wurde in Rom von zwei italienischen Künstlern hergestellt, welche vom Papst gesegnet wurden, bevor es Stück für Stück auseinandergenommen wurde und dann per Boot nach Lissabon gebracht wurde.

Die Kappelle ist separat von der Kirche getrennt durch eine Balustrade aus grünem Marmor; auf dem Boden, eine feines Mosaik welche die Armillarsphäre repräsentiert, das Symbol der Könige von Portugal. Lapislazuli Säulen unterstützen das hexagonale Gewölbe welche mit Köpfen aus Mastik dekoriert sind.

Der Rest der Kirche ist etwas „nüchterner“ (falls wir von Nüchternheit in der Barocken Kunst sprechen können), aber auch sehr schön. Die Decke täuscht das Auge, die Azulejos, die Gewölbe der Kapellen und die verdrehten Säulen dekoriert mit Weinlaub, geben dem Ganzen eine stolze Gelassenheit.

In dem Haus, neben der Kirche ist ein kleines Museum der religiösen Kunst, welches auch den Schatz der Kapelle von St. John den Baptisten behaust. Dieser Teil des Museums war früher das Zuhause der Jesuitenbrüder welche die Kirche erbauten.

Vergessen Sie nicht ein paar beruhigende Momente im Kloster zu verbringen, dekoriert mit einem Landschaftsgarten welche alle vier Arten des Bamboos zusammen bringt um einen eckigen Wasserspiegel.

Igreja de São Roque und Museum der religiösen Kunst - Largo Trindade Coelho, 1200-470 Lisboa - Baixa-Chiado Metro - freier Zutritt zur Kirche, Museum € 2.50 - Museum offen von 10 bis 18 Uhr (19 Uhr im Sommer) von diensttags bis sonntags und von 14 bis 18 Uhr am Montag - dem 1. Januar, Oster Sonntag, 1. Mai und dem 25. Dezember.