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Ein Künstler zum Entdecken: José de Almada Negreiros

vor 4 Jahre - Julie D.

„Modern sein ist genauso wie elegant sein: es ist nicht nur wie du dich anziehst, sondern wie du bist. Modern sein limitiert dich nicht nur auf die Verwendung von modernen Kalligraphien: es ist notwendig für die echte Erkenntnis einer Neuheit. “ José de Almada Negreiros, Konferenz O Desenho [Le Dessin], Madrid, 1927. Am Beginn des 20. Jahrhunderts wurde Europa bewegt durch den Wissensdurst einer Generation für Neuheiten. In Portugal gab es das erste Erdbeben welches 1910 stattfand - aber nicht tektonisch wie 1755, sondern politisch. Am 5. Oktober, 1910 übernahm die republikanische Partei die verfassungsrechtliche Monarchie: Am Tag zuvor, dem 4. Oktober, erhielt sie die Mehrheit aller Sitze in Lissabon, und das Wahlergebnis wurde mit Protesten unterstützt. Am 5. Oktober wurde die Republik verkündet. Diese Events waren der Beginn von radikalem, beschleunigten und erhitztem Wandel:  Portugal hatte nicht weniger als 45 Regierungen, 8 Präsidenten der Republik, sowie 7 Gesetzgebungen und 5 Auflösungen des Parlaments zwischen 1910 und 1925! Futurismus, das Verlangen nach Neuem José de Almada Negreiros wurde 1893 geboren, und war 17 Jahre alt 1910: In dieser Atmosphäre verbrachte er seine Jugend. Eine große Gestalt des europäischen Modernismus, er beanspruchte immer den Futurismus, aber er ist kaum bekannt außerhalb Portugals. Selbst erlernt, wurden seine Zeichnungen und Karikaturen zum ersten Mal 1913 ausgestellt. Er ist Teil einer jüngeren Generation der Moderne welche durch ganz Europa, am Abend des Ersten Weltkriegs, die Handfesseln, der schwachen europäischen Gesellschaft welche noch die Angewohnheiten der Vergangenheit hatte, brechen wollte. Technologische Neuheiten beschleunigten alles, aber die Moral und die Gesellschaft brauchten länger zum Folgen. Als Antwort auf diese Untätigkeit kamen die Modernisten welche fasziniert waren von der Welt des Fortschritts, der Schnelligkeit und neuer Technologien. Für die idealistische Jugend, von welcher Almada Negreiros ein Teil war, schien alles möglich zu sein. Mit der symbolischen Energie des sprudelnden Europas dieser Zeit, ist er versunken mit Durchbruch. Die Liste seiner Talente zeigt seine Genialität: Illustrator, Maler, Autor und Poet, Bühnenbildner und Choreograph, Keramiker und Graveur, Gründer und Herausgeber von Magazinen aber auch in seiner freien Zeit oder um Essen zu verdienen, Tänzer, Arbeiter oder Schauspieler und Direktor. Respektlosigkeit als Visitenkarte Ähnlich dem Dada, eine weitere Bewegung bezogen auf Futurismus, zögert Almada Negreiros nicht Humor als rhetorische Waffe zu verwenden. Der Beweis hierfür ist das Manifest Anti-Dantas welches 1915 veröffentlicht wurde. Júlio Dantas ein produktiver Autor am meisten bekannt als Stückeschreiber, aber auch Chirurg und Verfasser, hatte das moderne Magazin Orpheu kritisiert. Almada Negreiros attackierte ihn als auch den Akademismus, welcher seiner Meinung nach das portugiesische Künstlerleben erwürgte, in einem Manifesto welches er auf einem Tisch stehend im Cafe Martinho do Rossio zitierte. Die ersten Zeilen des Manifesto geben den Ton an: BASTA POUM BASTA! Eine Generation welche zustimmt von einem Dantas dargestellt zu werden, ist eine Generation die niemals lebte! Es ist eine Ansammlung von Armen, Unwürdigen und Blinden! Ein Haufen Scharlatane und es geht tiefer als null! Der Dantas wurde geboren um zu beweisen, dass man nicht schreibt, sondern weil man weiß wie man schreibt! Der Dantas kennt die Grammatik, kennt den Satzbau, kennt die Medizin, weiß wie man ein Abendessen für Kardinäle vorbereitet, er weiß alles außer zu schreiben aber dies ist die einzige Sache die er tut! Der gleiche provokative Ton, zwischen Scherz und Arroganz, kann im „Futuristischen Ultimatum“ gefunden werden: „Ich bin nicht Teil einer revolutionären Generation. Ich bin Teil einer konstruktiven Generation. Ich bin dreiundzwanzig, dreiundzwanzig Jahre an Gesundheit und Intelligenz. Ich bin das bewusste Resultat meiner eigenen Erfahrungen. Als Portugiese, glaube ich daran berechtigt zu sein, ein Land zu verlangen welches mich verdient. “ Entweder unerträglicher Kopfschmerz oder visionäres und provokatives Genie?  Diese lustigen Ausbuchtungen werden ihn später stürzen, wenn unter dem Salazar Regime er dank den Befehlen der Regierung überlebt. Im letzteren Fall trifft der Humor des Künstlers nicht immer den Geschmack, und es fehlt nicht viel um seine Rocha do Conde d'Óbidos zu zerstören... Sie werden dank dem Eingreifen von João Couto, Direktor des Museums antiker Kunst, gerettet. Schneller! Schneller! Almada Negreiros bleibt nicht im letzten Jahrhundert, in der Pose des introspektiven Künstlers: er wirft sich volle Länge nach in die Welt der Moderne, und versucht auf alle Kosten Portugal vorwärts zu bewegen, und in der Begeisterung seiner zwanziger Jahre scheint alles zu langsam. Seine Augen sind nicht die Seinen, sagt er, sondern die Augen des Jahrhunderts, eingestimmt mit dem verwirrten Rhythmus des Zwanzigsten Jahrhunderts, welches zur Zeit brandneu ist und welches von der Avantgarde, mit seinem typischen Optimismus immer noch voller Versprechen angesehen wird. Für Almada Negreiros ist seine Mission klar, die Moderne zu produzieren und es in Realität umzusetzen. Die Möglichkeiten dieser Transformation sind ein Spektakel, welches als Kunstwerk angesehen wird, welches die Sinne aber am meisten die Sicht als auch die Öffentlichkeit anreizt. Es geht im strengen Sinne nicht um agit-prop oder politischer Kunst: das Ziel von Almada Negreiros ist es eher die Moderne in öffentlichen Plätzen zu installieren. Dort zu sein, die Antenne zu besetzen und eine Reaktion zu provozieren: Der Künstler veröffentlicht Aufsätze, Manifestos und offene Briefe, besonders in den ersten Jahren des Salazar Regimes. Das Fieber der gemeinschaftlichen Projekte Almada Negreiros ist nie dort, wo man denkt ihn anzutreffen, und hat die Seele eines Handwerkers. Falls es nicht möglich ist eine Show zu haben, so kreiert er ohne etwas zurückzuhalten eine magische Laterne: das Model, eine Miniatur Show, glänzt und wandelt sich, und erlaubt so der Sicht die Mittellosigkeit zu nehmen, mit der anstehenden Fortsetzung und Entwicklung einer Idee. Er passt sich an wie ein Chamäleon, was ihm erlaubt an mehreren Experimenten und Partnerschaften teilzunehmen: er ist in seinem Element, wenn er sich mit anderen Künstlern in einer Atmosphäre von gegenseitiger Emulation austauscht. Almada Negreiros blühte in gemeinschaftlichen Projekten auf. So entstand das Orpheu Magazin welches er mit Fernando Passoa gründete, sowie das Magazin Futurista und zahlreiche Bühnenprojekte, Ballets, Opern als auch Theaterstücke. Nicht alle werden erfolgreich, aber Almada Negreiros besetzt alle Stellen: Szenograph und Komponist, Dramaturg und Choreograph, Dekorateur und Tänzer, aber er ist nie mehr er selbst als, wenn er in einer fröhlichen Bruderschaft von Künstlern ist. So freundete er sich mit Sonia Delaunay an, mit welcher er eine ausgelassene Korrespondenz führte. Diese Kooperationen erlauben ihm nicht zwischen einer Künstler oder einer Literatur Karriere zu wählen: für eine lange Zeit schreibt er so viel, wie er mal und zeichnet. Wo kann man die Arbeiten von Almada Negreiros in Lissabon sehen? Die Calouste Gulbenkian Stiftung Die Gulbenkian Stiftung hat eine reiche Kollektion an Arbeiten von Almada Negreiros in seiner modernen Kollektion. Außerdem begrüßt das Fresko "Começar" (1969) alle Besucher im Gulbenkian Museum. Bis zum 5. Juni 2017 gibt es die Ausstellung "José de Almada Negreiros, a way of being modern“. Mehr über die Ausstellung – Calouste Gulbenkian Stiftung Die Ausstellung José de Almada Negreiros: eine Art der Moderne wird in der Calouste Gulbenkian Stiftung bis zum 5. Juni 2017 gezeigt. Es präsentiert eine noch nie dagewesene Masse an unveröffentlichten Skizzen und Dokumenten welche die produktive Karriere des Künstlers verfolgen. Calouste Gulbenkian Stiftung – Av. de Berna, 45A, Lisbon – Metro Praça de Espanha ou São Sebastião. Am Hafen Terminal von Alcântara und Rocha do Conde de Óbidos Wir schulden dem Künstler auch die Freskos am Hafen Terminal von Alcântara und Rocha do Conde de Óbidos. Um diese zu erreichen: Station Alcântara Mar, oder Bus 712, Stop Doca von Alcântara. In der Four Seasons Almada Negreiros Bar Zu guter Letzt können Gäste welche in der Lounge Bar des Four Seasons Hotels einen Drink haben die Almada Negreiros Wandteppiche bewundern. Salon-Bar Almada Negreiros – Four Seasons Hotel Ritz Lisbonne – Rua Rodrigo da Fonseca, 88, Lisbon 1099-039

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Ein Künstler zum Entdecken: José de Almada Negreiros

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Geheimnisse

Das geheime Lissabon: die unendliche Pracht der Azulejos

vor 4 Jahre - Julie D.

Wenn man an Lissabon denkt so sieht man die ruhigen und erfrischenden Höfe oder ein Design welches Wärme ausstrahlt mit dem kalten Material der Zinnglasur über der Keramikarbeit und den angenehmen Aquamarin Tönen. Diese Frische ist nicht nur Einbildung; die Azulejos sind eine Art „natürliche“ Klimaanlage. Die Azulejos, ein trügerisches Blau Die Azulejos Fliesen dekorieren alle Orte, von opulent bis bescheiden. Das berühmteste Motiv sind die blauen und weißen Freskos, welche von Delftware inspiriert wurden, sie zeigen biblische oder historische Szenen an, Szenen des Alltags, ländliche Idyllen, Ausschweifungen von stilisierten Blumen, Schriftrollen und geometrischen Mustern. Dennoch kommt „Azulejo“ nicht von dem Wort „azul“ „blau“ ... Nein, das Wort „Azulejo“ kommt vom arabischen Wort "al zulaiga", „kleiner polierter Stein“.  Für die Mauren welche sich in Spanien ansiedelten, war es eine Art Imitation des römischen Mosaiks. Auch wenn die Azulejos meistens mit Portugal verbunden werden, so hat sich die Verwendung der Fayence Fliesen oder das glasierte Terracotta auf Fasaden der Häuser durch das ganze Mittelmeerbecken verbreitet: Spanien verwendet die Arabisch-Andalusischen Mosaiken oder „mudéjares“, welche wir bis heute in Marokko finden können, bunte Keramikscherben welche in geometrischen Mustern gelegt werden. Aber die portugiesischen Azulejos sind ihren eigenen Weg gegangen. Explosionen von Farben und Inspiration, Azulejos sind bekannt dafür die Mode aufzunehmen, die Trends  als auch Innovationen, mit all den Jahren an Feinheiten um die portugiesische dekorative Kunst auszudrücken. Ein gutes Beispiel ist: die figura de convite, etwas ganz Besonderes in Portugal. Hier und dort verstreut in beliebigen Straßen, diese lebensgroßen Charakteren laden das Auge des Passanten ein hereinzukommen. Die Azulejos in Lissabon, fünf Jahrhunderte an Geschichte Die Fayence Fliesen kamen im 16. Jahrhundert in Portugal an und sind geblieben. Es war König Manuel I von Portugal, während eines Aufenthalts in Seville, bei welchem er von den spanischen Mosaiken und Fliesen, welche von den arabisch-andalusischen Techniken inspiriert wurden, verführt wurde. In Portugal, reflektierten die Azulejos alle künstlerischen Bewegungen, alle Arten und alle technischen Innovationen. Italienische Majolica, blaue Delft Fliesen: die Schwärmerei der reichen Portugiesen des 17ten Jahrhunderts für Fayence konnte nicht mehr geleugnet werden. Azulejos sind eine extrem flexible Art des Ausdruckes welche Inspiration willkommen heißt. Religiöse Szenen oder alltägliches Leben, abstrakte Motive, Flöten spielende Affen und andere Rokoko Motive, Verführung der Farben oder beruhigend, minimalistisch Zweifarbig in blau und weiß ... Die Azulejo ist eine eigene Kunstgattung welche die großen Bewegungen des Intellektuellen und materiellen Lebens von Portugal widerspiegelt. Leichter Hand zuhaben und billiger als geschnitzter Stein, Fliesen und Fayence Elemente erlebten auch die Tage des Art Nouveau. In Wien mit dem Jugendstil, in Budapest, in Barcelona mit dem blauen Treppenhaus der Casa Batlló, Architekten und Künstler entdecken die unendlichen Möglichkeiten mit diesem anpassungsfähigen Material, welches sich an fasst alle Fantasien anpasst. Die portugiesischen Azulejos, wessen Beliebtheit nie nach gelassen hat, ist ein Teil dieser Bewegung. Der Herstellungsprozess variiert von Künstlertechnik mit handbemalten Fliesen bis hin zur Innovation welche die Massenproduktion erlaubte: wir sind bereits bei einer Technik welche den Transfer des Musters erlaubt wie bei einem Abziehbild. Die bescheidene Azulejofliese verdankt ihre Ausdauer der Bescheidenheit. Bis heute inspiriert sie Künstler: kleine Rechtecke sind der perfekte Kumpane für alle Experimente und alle Kunststoff Dreistigkeiten. Für Manche, wie Maria Keil, wird die Azulejo ein Medium der Vorliebe. Verpassen Sie nicht die "La Mer" an der Avenue Infante Santo, ein großes Azulejo Fresko welches 1959 vollendet wurde. Sie würde lachend sagen: „Ich arbeite mit einer tausendjährigen Technik, auf einem kleinen Rechteck 14 cm mal 14 cm  und mit wasserbasierender Farbe ... Vielleicht weil es so ein bescheidenes Medium ist, wird es nicht zu schätzen gewusst, und sein echter Wert nicht anerkannt.“ Wo kann man die Azulejos in Lissabon sehen? Lassen Sie uns beginnen indem wir die Metro nehmen... Noch lange nicht auf eine Postkarte verbannt, werden die Azulejos weiter hin verwendet um öffentliche Plätze zu dekorieren. Dies ist natürlich der Fall für die Lissabon Metro: seit seiner Eröffnung in den 1950zigern, wurden mehrere Metro-Stationen prächtig mit Fresken von Azulejos von berühmten Künstlern dekoriert. Die originale Idee um Azulejos als Wandbedeckung zu verwenden, stammte vom Architekten Francisco Keil do Amara und seiner Frau, Maria Kein, die große Dame der feinen portugiesischen Kunst. Um dieses Projekt mit limitierten Budget auszuführen entwickelten die Keils eine raffinierte abstrakte Dekoration. Es war daher ausreichend die erhältlichen Fliesen mit einer limitierten Auswahl an Farben und Mustern, einfach zu variieren um eine unendliche Variation an Dekoration zu haben, welche von Station zu Station variierte. Während der Erweiterung der Metro in den späten 1980ziger, wurde entschlossen dies weiter zu führen,  und man gab die Realisierung der Freskos an mehrere moderne Künstler. So kann man die Arbeiten von Rolando de Sá Nogueira in Laranjeiras, Júlio Pomar in Alto dos Moinhos, Manuel Cargaleiro in Colégio Militar / Luz, und Vieira da Silva in Cidade Universitária sehen. Die Flughafen-Metro Station wurde 2014 von dem Designer António Antunes umdekoriert. Seine immensen Fresken heißen Reisende in Lissabon Willkommen indem es die Ikonen der portugiesischen Kultur darstellt: den Fado Sänger Amália Rodrigues, den Fußballspieler Eusébio, den Architekten Pardal Monteiro, den Künstler Rafael Bordalo Pinheiro (auch ein großer Keramist), den Künstler Almada Negreiros, den Dichter Fernando Pessoa als auch José Saramago, Nobel Preis Gewinner in Literatur. Azulejos in Lissabon kann man nicht verpassen... Das nationale Museum der Azulejos: Museu Nacional De Azulejo Ein erfrischender und gut entworfener 90 Minuten Besuch erwartet Sie im nationalen Museum der Azulejos, welches im ehemaligen Kloster der Clarissen von 1509, beherbergt wird. Hier können Sie die Hauptphasen der Entwicklung von Azulejos sehen, vom arabisch-andalusichen Mosaik bis hin zur modernen Kreation. Die Notizen des Museum sind portugiesich aber sobald Sie die freie App herunterladen: können Sie die Sprache wählen (portugiesisch, englisch oder Zeichensprache), es führt die Besucher durch 33 beschriebene Notizen von der Ersten bis hin zur zweiten Etage des Museums. Auf der zweiten Etage finden Sie Fresken welche Lissabon vor dem Erdbeben 1755 repräsentierten und es ist das Juwel des Museums. Im Kloster finden Sie kleine geschnitzte Figuren welche die Brunnen tragen und all dies ohne Problem das Gewicht zu halten. Museu Nacional do Azulejo - Rua da Madre de Deus, 4, 1900-312 Lisboa - Diensttags bis Donnerstags von 10 Uhr bis 18 Uhr. Der Palast von Sintras Der Palast von Sintras ist eine mitteralterliche Residenz des Königs von Portugal. Genau hier wollte Manuel I die unglaublich reichen Azulejos einführen. Eines der Motive ist sein Wappen, die Armillarsphäre, welche sich endlos an den Wänden wiederholt.  Diese Sphäre representiert das Himmlische, welches sich bis heute in der Flagge widerpsiegelt. Schauen Sie sich auch unseren Artikel über Sintra an. Palacio de Sintra - Parque de Monserrate, Sintra - das ganze Jahr geöffnet außer vom 25. Dezember bis zum 1. Januar von 9:30 bis 19:00 Uhr. Ganz im Vertrauen... The Atrio Tiles Laden ist ein Kreation eines Portugiesen welcher in den Vereinigten Staaten lebt. Es bietet wunderschönen Schmuck an mit romantischen Formen und Motiven welche von den Sintra Palast und anderen historischen Azulejos inspiriert wurden: Ohrringe, bunte Ringe and Armreife werden Ihre Augen verführen.  (Etsy Store here) Der Palast des Marquises von Fronteira: Palacio de Marqueses de Fronteira Entworfen als Jagdschloss 1671, ist der Palast noch immer die private Residenz des Marquis de Fronteira. Das Innere als auch das Äußere sind beide ausgelassen in Azulejos dekoriert. Fresken mit rustikalen oder kindlichen Akzenten stellen Jagdszenen, Landfeiern und Schlachtszenen dar. Werden Sie kleine ungewöhnliche Details finden? Die Halle der Schlachten des Palastes (Sala das Batalhas) trägt den Spitznamen „die Sixtinische Kapelle der Azulejos“ und feiert den Sieg des Hauses Braganza gegen die Habsburger Spaniens im Krieg der portugiesischen Wiederherstellung. Palacio de Marqueses da Fronteira – Largo São Domingos de Benfica 1, 1500-554  Lisboa – von Montags bis Samstags von 10 bis 17 Uhr - geführte Touren um 11 und 12 immer als auch um 10:30, 11:30 von Juni bis September. Wo kann man authentische Azulejos in Lissabon kaufen? Azulejos MMA Der Shop von Manuel Marques Antunes bietet antike Azulejos und nimmt auch Bestellungen für originelle Ideen z.B wie man Azulejosfliesen als Platzkarten für ein Hochzeitsessen verwenden kann. Azulejos MMA – Rua do Jardim 75A, Bicesse 2645-343 Alcabideche – Montags bis Samstags von 9 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr, geschlossen an Samstagen im August und September. Fabrica Sant'Anna Die Fabrik Sant'Anna produziert moderne Azulejos und reproduziert Antike, stellt in Serie oder her dekoriert per Hand: ein echtes Kunststück. Es ist auch möglich maßgeschneiderte Fliesen zu bestellen, um das genau Muster und Farbe zum Beispiel für ein Dekorationsprojekt zu erhalten. Zusätzlich zu den normalen Azulejos gibt es auch andere spezielle Porzelan Objekte. Fabrica Sant'Anna – atelier Calçada da Boa Hora, nº96 – Ausstellungsraum Rua do Alecrim, 95, 1200-015 Lisboa - Werkstatt ist Montags bis Samstags von 9:30 bis 19 Uhr geöffnet. Galeria Ratton Ceramicas Die Ratton Keramik Galerie bietet Kreationen von modernen Künstlern an welche die Azulejos als Medium gewählt haben. Aktuelle Ausstellungen haben es möglich gemacht Arbeiten von Jun Shirasu, Maria Beatriz oder Graça Morais zu entdecken. Die Gallerie bietet eine faszinierende Retroperspektive welche im Kontrast mit Keramik und Zeichnung als auch Gemälde jedes Künstlers gezeigt werden. Galeria Ratton Ceramicas - Rua da Academia das Ciências, 2C, Lisboa - Montags bis Freitags von 10 bis 13:30 und 15:00 bis 19:30. Solar Antique Tiles Der Katalog des speziellen Solar Antiquars geht von maurischen Azulejos des 15ten Jahrhunderts bis hin zu den Fantasien des Art Deco des 20ten Jahrhunderts hinaus. Vorsichtig gerettet aus Häusern welche abgerissen wurden, oder eine drastische Renovierung erhielten, repräsentieren diese Fliesen alle Architektur-Stile und alle artistischen Ströme. Sie werden mit Authenzitätszertifikaten verkauft. Jeder wird hier glücklich von kleinen Azulejos welche in Einheiten verkauft werden, bis hin zu intakten Fresken welche delikate Szenen aus dem 18ten Jahrhundert zeigen. Solar Antique Tiles – Rua D. Pedro V 70, 1250-094 Lisboa - Montags bis Freitags von 10 bis 19 Uhr, Samstags von 10 bis 13 Uhr.

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Das geheime Lissabon: die unendliche Pracht der Azulejos

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Gourmet

Die beliebtesten Restaurants in Lissabon

vor 4 Jahre - Pauline P.

Für einen unvergesslichen Abend im Restaurant sind eine angenehme Atmosphäre und ein schöner Standort oft genauso wichtig wie die Qualität der Speisen. Daher haben wir Ihnen eine Auswahl der beliebtesten und angesagtesten Design-Restaurants in Lissabon zusammengestellt – damit Ihr Restaurantbesuch ein Fest für alle Sinne wird. 100 Maneiras Alles in Weiß gehalten, eine hochwertige Ausstattung und ein einzigartiges Essenskonzept, das Sie zu neuen Geschmackserlebnissen einlädt… Ganz Lissabon zieht es in dieses Restaurant. Zu verdanken ist das Ljubomir Stanisic, dem Chefkoch des Restaurants, der seine Besucher mit seinen kreativen Ideen und seinem großen Talent zu begeistern versteht. Rua do Teixeira, 35, Encarnação Kais Das Kais ist ein Lagerhaus aus dem 19. Jahrhundert, das in ein riesiges Restaurant im Industrie-Stil umgebaut wurde. Holzmöbel und Metall-Strukturen glänzen elegant und Olivenbäume recken sich gegen die Ziegelwand. Wir sind von der Atmosphäre und Gestaltung dieses Ortes genauso begeistert wie von der Raffinesse der Gerichte. Rua Cintura do Porto de Lisboa, Armazém 1 (Cais da Viscondessa) Bica do sapato Der Blick auf den Tejo ist schon ein Erlebnis an sich – in diesem Restaurant versteht es die Einrichtung dies noch fast zu toppen. Seitdem das Restaurant Bica do Sapato dem Schauspieler John Malkovitch gehört, ist es zu einem Top-Spot in Lissabon geworden. Die originelle Küche und die ausgezeichnete Qualität machen diesen Ort zu einem Platz für Gourmets und Liebhaber des modernen Designs. Avenida Infante D. Henrique, Armazém B Largo Es ist der Designer Miguel Cancio Martins (dem wir auch die Buddha Bar in Paris zu verdanken haben), der dieses ehemalige Kloster in ein modernes Restaurant verwandelte. 2013 wurde es vom Time Out Magazin unter die besten zehn Restaurants in der Hauptstadt gewählt. Aquarien, gefüllt mit leuchtenden Quallen und großen Öffnungen entlang der Wand, stehen im Kontrast zu dem Gewölbe dieses Gebäudes. Die Auswahl der Speisen ist klassischer als das Design, aber trotzdem einen Besuch wert. Rua Serpa Pinto, 10A – 1200-445 Chiado Eleven Das Eleven befindet sich in einem riesigen Gebäude, das den Eduardo VII Park überblickt. Es war eine Zeitlang das einzige Restaurant, das in Lissabon einen Stern vom Michelin Führer hatte. Hier finden Sie ein einzigartiges Panorama und eine der kreativsten Speisenauswahlen in ganz Lissabon. Der Chefkoch Joachim Koerper kombiniert frische und hochwertige Produkte zu einer geschmackvollen, mediterranen Küche. In der Etage darüber bietet das Bistro Twelve ein einfacheres Menü mit Tapas und Risotto an. Rua Marquês da Fronteira Jardim Amália Rodrigues Pharmacia Das Pharmacia Restaurant befindet sich vor dem Aussichtspunkt Santa Catarina. Wie der Name bereits andeutet, befindet es sich in dem Anwesen des Apothekenmuseums, das die Welt der Pharmazeutik im Detail zeigt. Die Kulisse ist perfekt, die Einrichtung sehr schön, das Servicepersonal ist aufmerksam und die Gerichte sind ebenfalls sehr lecker. Lassen Sie sich von dem Überraschungsmenü mit seinen vielfältigen Vorspeisen begeistern. Rua Marechal Saldanha 1 Tabik Das Magazin Condé Nast Traveller bezeichnet das Tabik als aufsteigenden Stern in Portugals kulinarischer Szene. Seit 2015 hat es einen festen Platz in den beliebtesten Restaurants von Lissabon. Zu verdanken haben wir das dem Chefkoch Manuel Lino, der acht Jahre lang in den besten Restaurants der Welt gekocht und nun dieses Restaurant mit großem Erfolg aufgebaut hat. Er interpretiert die klassische portugiesische Küche neu, mit modernen Techniken und kreativen Zusammenstellungen. Av. da Liberdade 41

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Kultur & Kunst

Sintra, ein Muss vor den Toren von Lissabon

vor 4 Jahre - Pauline P.

Nur 30km von der portugiesischen Hauptstadt entfernt, ist Sintra einen Ausflug wert und lässt sich gut mit Ihrem Urlaub in Lissabon kombinieren. Im Jahr 1995 zum UNESCO Weltkulturerbe gewählt, bietet diese Kleinstadt beeindruckende Landschaften und eine Fülle von Denkmälern. Ihre Einzigartigkeit und Schönheit hat ihr auch den englischen Spitznamen "glorious Eden" eingebracht. An einem oder mehreren Tagen können Sie diesen wundervollen Ort erkunden und werden sicherlich voller Begeisterung zurück kehren… Was Sie nicht verpassen sollten Nationalpalast von Sintra Der Nationalpalast stellt vom Stil her eine Mischung aus mittelalterlicher, gotischer und romantischer Architektur dar. Mit dem Bau wurde im 14. Jahrhundert begonnen. Bis 1910, als die portugiesische Monarchie endete, diente er als Sitz für die königliche Familie. Viele der Räume sind mit den bekannten portugiesischen Keramikziegeln, den Azulejos dekoriert. Allein diese machen eine Besichtigung des Palastes zu einem Erlebnis. Die Azulejos dort stammen aus dem 14. bis 18. Jahrhundert. Auch echte Mudejar Azulejos, mit geometrischen und maurischen Motiven sind dort zu finden. Erwähnenswert sind auch die riesigen Schornsteine aus dem 14. Jahrhundert. Sie hatten die Aufgabe, die Küche vor zu viel Rauch zu bewahren. Die Schornsteine sind so groß, dass sie auch aus einigen Kilometern Entfernung noch zu sehen sind. Ihre Größe lässt uns nur erahnen, welch üppige Festessen früher in dem Palast stattgefunden haben müssen. Quinta da Regaleira Die Quinta da Regaleira ist ein Wirtschaftsgebäude im historischen Zentrum von Sintra aus dem 19. Jahrhundert. Hinweise auf Alchemie, Mythologie, Freimaurertum und die Tempelritter gibt es dort viele, sowohl in der Architektur des Gebäudes als auch im Design des Parks, der es umgibt. Die Architektur und die darin enthaltene Symbolik machen dieses Gebiet zu einem mystischen Ort. Die Architektur und die darin enthaltene Symbolik machen den Palast und den Garten zu einem außergewöhnlichen und mystischen Ort. Besonders sehenswert sind auch die Brunnen, die etwas weniger als 30 Meter tief sind. Diese drücken den Gegensatz von Leben und Tod, Paradies und Hölle aus. Wenn Sie durch die verschiedenen Stationen hindurchgehen, werden Sie die Symbolik selbst erkennen. Geheimnisvoll und mysteriös – das sind auch die Gärten, Höhlen und Seen, die diesen Platz umgeben. Die Besucher lieben diese Mischung… In der Nähe des Eingangs des Parks von Regaleira befindet sich der Seteais Palast aus dem 18. Jahrhundert, der heute als Hotel dient. Vom Aussichtspunkt, auf den Sie unbedingt gehen sollten, haben Sie einen wunderbaren Blick auf den Pena Nationalpalast (Palácio da Pena), die Burg der Mauren (Castelo dos Mouros) und, in einiger Entfernung auch das Meer… Pena Nationalpalast Der Pena Nationalpalast ist so beeindruckend, dass er 2007 zu einem der sieben Wunder von Portugal gewählt wurde. Er ist der erste europäische Palast, der im architektonischen Stil der Romantik erbaut wurde. Seine extravagante Bauweise könnte eine Inspiration für die Feenschlösser von Disney Studios gewesen sein. Mit seinen strahlenden Farben und den maurischen Elementen, ist das Äußere ein beeindruckender Anblick. Die Gärten sind ebenfalls bukolisch und wir empfehlen Ihnen, zum Kreuz "Cruz Alta" hinaufzusteigen. Von dort haben Sie eine fantastische Aussicht und können den gesamten Palast auf seinem Hügel sehen. Wenn Sie noch mehr Zeit haben Das Castelo dos Mouros Das Castelo dos Mouros wurde im 19. Jahrhundert von den Mauren aus Maghreb erbaut, um die Stadt im Blick zu haben. Die Burg wurde jedoch später von den Portugiesen nicht genutzt und ist nach und nach verfallen. Hohe Zinnen, befestigte Mauern und ein stabiles Bollwerk – ein Besuch hier versetzt Sie in lang vergessene Zeiten zurück. Vom höchsten Punkt haben Sie Ausblick auf die Berge von Sintra und die Ebenen, die sich bis zum Atlantischen Ozean erstrecken. Der Blick ist außergewöhnlich. Nationalpalast von Queluz und Gärten Der Nationalpalast von Queluz wurde von dem späteren König Pedro III. entworfen und von 1794 bis 1807 als königliche Sommerresidenz genutzt. Auch heute noch ist er ein Schmuckstück unter den portugiesischen Denkmälern: Die opulente Dekoration, der Bau, der von den größten Architekten der damaligen Zeit gestaltet wurde und der unglaubliche Garten im französischen Stil – viele bezeichnen es als das Versailles Portugals. Einer der Flügel des Palastes, der Lady Mary Pavillon, dient heute als Unterkunft für Staatschefs aus anderen Ländern, die Portugal besuchen. Der Ursa Strand In einem 30- bis 40-minütigen sportlichen Spaziergang (packen Sie lieber Ihre Turnschuhe ein) können Sie zum Ursa Strand gehen. Die Anstrengung, um dorthin zu gelangen, lohnt sich definitiv! Ein ruhiger Strand, feinster Sand, Felsformationen, die als „Ursa“ und Giant bezeichnet werden (sie geben dem Strand seinen Namen) verleihen diesem Ort seinen speziellen Charme. Wie Sie nach Sintra kommen Die meisten Menschen fahren mit dem Zug von der Rossio Station in Lissabon nach Sintra. Tagsüber, zwischen 7:00 Uhr und 23:00 Uhr, fährt alle 20 Minuten ein Zug. Dieser benötigt 30 Minuten bis nach Sintra. Von dort sind es jedoch noch 1,5 Kilometer bis ins Zentrum der Stadt. Die Buslinie 434 verbindet die Bahnstation mit dem Stadtzentrum und drei anderen Plätzen in der Stadt. Da er nur alle 40 Minuten fährt, kann es zu Wartezeiten kommen. Wenn Sie mit dem Auto anreisen, seien Sie am besten schon bevor die Büros, Geschäfte und Paläste öffnen in der Stadt, damit Sie einen Parkplatz in der Nähe des Pena Nationalpalastes bekommen. Alternativ können Sie auch auf einem der unbeaufsichtigten Parkplätze in der Nähe der Bahnstation parken. Von dort müssen Sie auch die Buslinie 434 nehmen, um zum Pena Nationalpalast zu gelangen.

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Neuigkeiten

Weihnachtstraditionen in Portugal

vor 4 Jahre - Pauline P.

Feliz Natal! Fröhliche Weihnachten! Als Land, das stark in der christlichen Tradition verwurzelt ist, wird in Portugal seit vielen Generationen Weihnachten gefeiert. Essen, religiöse Festlichkeiten und Familienzusammenkünfte… entdecken Sie die Highlights der Weihnachtssaison in Portugal! Der Abendessenstisch, die Sammelstelle für portugiesische Familien Der Heiligabend heißt in Portugal “Consoada”. Er ist gekennzeichnet durch ein Essen, das zwar nicht aufwendig, aber sehr vielfältig ist. Wie es oft der Fall bei Feierlichkeiten in Portugal ist. Es gibt zwar keine luxuriösen Gerichte mit teuren Zutaten, dafür aber eine große Auswahl von simplen Gerichten, die alle stark in der Tradition verankert sind. Kabeljau ist das Nationalgericht in Portugal. Daher darf er natürlich auch an Weihnachten nicht fehlen. An Silvester gibt es bacalhau cozido, gekochter Kabeljau mit einfachen Kartoffeln und in Wasser gekochtem Kohl. Ein sehr genügsames Essen, das im Gegensatz zu den vielen verschiedenen Desserts steht, die nach der Mitternachtsmesse serviert werden. In jedem Haus gibt es einen ganzen Tisch voll mit Nachtisch. Nach der Tradition reicht diese Tafel aus, um alle Verwandten, die in den nächsten Tagen zu Besuch kommen, um ihre Geschenke zu überreichen und ihre guten Wünsche zu bringen, zu versorgen. Eines der Desserts ist der bolo rei, der Königskuchen, in Form einer Krone, hergestellt aus trockenen Früchten und mit gezuckerten Früchten garniert. Früher haben die Portugiesen dieses Gebäck immer am 6. Januar aufgetischt, der Tag, an dem laut christlicher Tradition die drei Heiligen Könige das Jesuskind besucht haben. Lange Zeit wurden auch die Geschenke am 6. Januar ausgetauscht. Heutzutage wird der Königskuchen jedoch auch in den Weihnachtstagen gegessen. Portugiesischer Reispudding arroz doce gehört auch zu den Nachtischen für die Weihnachtstafel. Leicht mit Zitrone verfeinert, wird er mit Zimt dekoriert. Die Portugiesen essen außerdem französischen Toast und filhós, große Donuts, deren Teig dem von Brot sehr nahekommt. Sie sind oft leicht mit Brandy und Orange angemacht. Eine religiöse Tradition, die immer noch sehr aktuell ist Die Mitternachtsmesse ist in Portugal immer noch sehr gut besucht. Sie wird als Missa do Galo bezeichnet was so viel bedeutet wie “die Messe des Hahns”. Laut einer Überlieferung hat der Hahn wirklich am Morgen des 25. Dezembers gekräht, sein Weg um die Geburt Jesus Christus zu feiern. Nach der Messe werden die Geschenke geöffnet, die traditionellerweise von einem kleinen Jesus gebracht werden, obwohl auch der Weihnachtsmann immer mehr an Boden gewinnt. Der kleine Jesus ist auch Teil der Familienkrippe, eine weitere Tradition, die in den Familien sehr verbreitet ist. Weihnachtskrippen sind während der Weihnachtssaison einfach überall zu finden: in jedem Haus, in Kirchen und sogar in Gärten… Die Tradition des Weihnachtsbaums hingegen ist sehr neu, hat sich aber schnell etabliert. Als Beweis dafürsteht, dass Lissabon kürzlich den mit 62 Metern höchsten Weihnachtsbaum in ganz Europa aufgestellt hat. Diese Traditionen gibt es im ganzen Land In manchen Regionen werden die Orangen mit Handschuhen serviert. Dies ist ein Symbol für Reichtum und Fülle. Eine andere Tradition, die in Portugal immer noch weit verbreitet ist: am 8. Dezember streuen Familien Samen (Weizen, Gerste, Erbsen) in mit Wasser getränkte Watte. Diese Samen werden dicht zu der Krippe mit Orangen gestellt. Am Weihnachtsabend legen die Familien sie als Symbol für Reichtum auf den Tisch. Eine weitere Tradition ist, dass Musiker und Sänger jeder Stadt durch die Straßen gehen und an den Türen der Einheimischen Lieder singen und ihre Instrumente spielen. Diese Veranstaltungen werden als Janeiras bezeichnet. Wie der Name sagt, finden sie meist im Januar statt.

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Weihnachtstraditionen in Portugal

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